Ökostrom
Ökostrom hilft im Kampf gegen den weltweiten Klimawandel und wird ohne Atomkraft produziert. Viele Verbraucher mit einem hohen Umweltbewusstsein sind bisher jedoch von den Ökostrom Anbietern zurückgeschreckt. Die Preise für Ökostrom lagen erheblich über denen für mit Atomenergie erzeugtem Strom. Doch mittlerweile haben sich die Preise immer mehr angenähert, so zahlen Verbraucher, die einen Wechsel zu einem Ökostromanbieter vorgenommen haben, nur noch etwa zwei Euro mehr im Monat.
Ökologisch erzeugter Strom stammt aus regenerativen Energiequellen wie Sonnenlicht, Windkraft oder Wasserkraft und wird ohne den Ausstoß von CO-2 erzeugt. Verbraucher, die einen Vertrag mit einem Ökostromanbieter abgeschlossen haben bekommen aber immer noch den gleichen Strom wie vorher geliefert. Lediglich der Ökostromanbieter gewinnt Marktanteile hinzu, je mehr Verbraucher sich also entschließen zu einem Ökostrom Anbieter zu wechseln, desto größer werden die Mengen des produzierten Ökostroms. Dadurch wird der Anreiz verstärkt, Strom auf diese Art und Weise zu produzieren.
Die große Nachfrage nach Ökostrom hatte bereits im vergangenen Jahr die Folge, dass 15% mehr Ökostrom produziert werden konnte. Damit decken die regenerativen Energien bereits 12% des Gesamtverbrauchs ab. Das ist natürlich bei weitem noch nicht ausreichend, aber der Trend zu Ökostrom setzt sich weiter fort. Insbesondere die Energieriesen, die mit ihren ständigen Strompreiserhöhungen die Verbraucher geradezu dazu treiben, sich nach Alternativen Stromanbietern umzusehen, tragen zu diesem Wandel selber bei, weil die Differenz zu den Preisen der Ökostromanbieter immer kleiner wird und das Umweltbewusstsein im Allgemeinen stark zugenommen hat.
Die Anbieter von Ökostrom gewinnen ihren Strom auch zum Teil aus bereits vor einiger Zeit in Betrieb gegangenen Wasserkraftanlagen, die nach dem erneuerbare Energien Gesetz sowieso produziert werden muss, einige von ihnen engagieren sich darüber hinaus nicht weiter für erneuerbare Energien. Andere zurzeit noch etwas teurere Ökostromanbieter hingegen investieren einen Teil ihrer Einnahmen gezielt in erneuerbare Energien.
Wer sich als Verbraucher für einen Ökostromanbieter entscheidet, der sollte
sich für einen Anbieter entscheiden, der in erneuerbare Energien investiert, das
erkennt der Verbraucher an dem Ökostrom Gütesiegel, dass an die Anbieter
vergeben wird, wenn sie bestimmte Kriterien bei der Stromerzeugung erfüllen und
nachweislich den Neubau von regenerativen Energieanlagen fördern. Da gibt es zum
einen das "OK Power" Gütesiegel, das "Grüner Strom Gold/Silber" Gütesiegel und
"TüV" Zertifikate.
Stromanbieter denen diese Zertifikate verliehen wurden
sollten beim Wechsel vom Verbraucher bevorzugt werden. So kann auch der
Verbraucher einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten und auf absehbare
Zeit wird der Ökostrom auch die Geldbörse des Verbrauchers schonen.
