Strompreisvergleich

In Deutschland reden alle über die stark gestiegenen und immer weiter steigenden Strompreise. Wenige große Konzerne nutzen ihre Vormachtstellung auf dem Strommarkt und begründen erneut angekündigte Preissteigerungen mit den gestiegenen Kosten für die Bereitstellung. Dem ist nicht so, der größte Teil des Stroms wird von den Anbietern mit lange abgeschriebenen alten Anlagen produziert.

Seit einigen Jahren haben die Verbraucher die Möglichkeit problemlos den Anbieter zu wechseln, wenn ihnen der bisherige Anbieter zu teuer wird.
Ein Strom Preisvergleich im Internet zeigt ganz schnell, was sich mit der Wahl eines neuen Anbieters einsparen lässt. Dazu muss der Verbraucher lediglich wissen, wie viel Strom sein Haushalt in einem Jahr verbraucht, diese Daten sind der letzten Energierechnung zu entnehmen. Dann muss nur noch die Postleitzahl des Wohnortes eingegeben werden und kurz darauf erhält der Verbraucher eine Liste mit günstigen Anbietern, die die Stromversorgung an seinem Wohnort übernehmen könnten.
Obwohl diese Möglichkeit seit geraumer Zeit besteht, haben Statistiken zufolge erst 5% der Deutschen ihren Stromanbieter gewechselt, weitere nicht einmal 30% haben einen neuen Tarif bei ihrem bisherigen lokalen Anbieter abgeschlossen. Also 2/3 der Bevölkerung zahlen noch die hohen Preise der Energiekonzerne. Dabei ist der Stromanbieterwechsel ganz einfach, hat der Verbraucher im Internet einen günstigen Stromanbieter gefunden, kann er die Unterlagen online anfordern. Nachdem die Vertragsunterlagen geprüft und unterschrieben sind und dem neuen Anbieter vorliegen, übernimmt dieser alle Formalitäten die mit der Kündigung im Zusammenhang stehen. In der Regel bezieht der Verbraucher zwei Monate später den Strom zu einem günstigeren Preis vom neuen Anbieter.
Wer nicht über Internet verfügt kann sich auch bei den Verbraucherzentralen beraten lassen und einen potentiellen neuen Stromanbieter telefonisch kontaktieren. Die Verbraucherzentralen sind es auch, die den Kunden davon abraten. wenn sich beim Strom Preisvergleich als Günstigster ein Anbieter herauskristallisiert, der den Strom im Paket anbietet, mit diesem einen Vertrag einzugehen. Strompakete bergen Risiken für den Verbraucher, der Strom wird auf der Grundlage des bisherigen Jahresverbrauchs für ein Jahr gekauft und vorab bezahlt. Wer mehr Strom verbraucht, der zahlt für den Mehrverbrauch exorbitant höhere Preise als Nachzahlung und wer hingegen weniger verbraucht aufgrund von Stromsparmaßnahmen im Haushalt, wie die Anschaffung energieeffizienter Haushaltgeräte, der bekommt keinen Cent erstattet. Das größte Risiko besteht aber darin, geht dieser Anbieter pleite, ist das im Voraus gezahlte Geld weg. Die Stromversorgung würde wieder der lokale Anbieter übernehmen, doch hier ist dann noch einmal zu bezahlen.

Mit einem Anbieterwechsel lassen sich im besten Fall über 100 Euro im Jahr sparen.
Noch viel wichtiger ist es allerdings, dass der Verbraucher seinen Stromverbrauch im Haushalt analysiert und bereits an dieser Stelle Maßnahmen trifft, um Strom gar nicht erst zu verbrauchen. Dazu zählen solche simplen Dinge wie, die Elektrogeräte Fernseher, DVD Player, Stereoanlage nicht im Stand by Betrieb zu belassen, statt herkömmlichen Glühlampen Stromsparlampen zu verwenden, Stromfresser wie alte Kühlschränke oder Waschmaschinen durch neue Geräte mit einer hohen Energieeffizienzklasse auszutauschen.